Der trophon EPR ist ein vollständig automatisiertes System für die hochwirksame Desinfektion von Ultraschallsonden. Es ist ein leicht bedienbares Gerät, das an zentralen oder dezentralen Orten installiert werden kann.

Hochwirksame Desinfektion gemäß RKI-Richtlinien
Der trophon EPR zeigt in einer Vielzahl globaler Studien seine bakterizide, mykobakterizide, fungizide, viruzide (high-level, DVV 2012) und sporizide Effektivität entsprechend anerkannter deutscher und internationaler Standards für die High-Level-Desinfektion. Es ist das erste Verfahren, welches nachweislich Hoch-Risiko HPV inaktiviert.

Prozessdokumentation
Der trophon EPR überwacht automatisch die kritischen Prozessparameter Zeit, Temperatur und die Dosierung des Desinfektionsmittels und gibt am Ende jedes Zyklus über den trophon Printer einen Desinfektionsbericht aus.

Herstellerübergreifende Sondenkompatibilität
Das trophon EPR System wurde zusammen mit den Sondenherstellern (OEMs) umfangreichen Kompatibilitätstests unterzogen. Das System unterstützt über 900 Sondenmodelle einer Vielzahl von Herstellern. Siehe die Liste der zugelassenen Sonden.

Automatisierter, validierbarer Prozess
trophon EPR ist das erste automatisierte Verfahren zur hochwirksamen Desinfektion von Ultraschallsonden. In Anlehnung an DIN EN ISO 15883 werden sowohl neue wie auch bereits installierte trophon EPR einer regelmäßigen Validierung unterzogen. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass sie den Nutzungsanforderungen und den vorgegebenen Gerätespezifikationen entsprechen.

Umweltschonende, sichere Technologie
Das vollautomatische, in sich geschlossene System limitiert den möglichen Kontakt mit toxischen Chemikalien. Die einzigen Abfallprodukte sind Wasser und Sauerstoff.


trophon ist die sichere, vielseitige und einfache Methode, Kreuzinfektionen durch Ultraschallsonden zu verhindern.

SICHER

trophon schützt Patienten , Personal und die Umwelt

Es wird immer schwerer, die Ausbreitung von Krankenhausinfektionen zu bekämpfen. Die leistungsstarke Desinfektionstechnologie von trophon setzt hier neue Maßstäbe für den Patientenschutz. Gleichzeitig werden Personal und Umwelt vor den Gefahren und giftigen Nebenwirkungen herkömmlicher Desinfektionsmethoden geschützt.

Patienten

Mit trophon können Sie das Risiko von Kreuzinfektionen durch Ultraschallsonden in Ihrer Einrichtung minimieren.

  • Hochwirksame bakterizide, fungizide und viruzide Desinfektion, um das Kreuzkontaminationsrisiko zwischen Patienten zu senken
  • Klinisch erprobte Methode zur Inaktivierung der krebserregenden humanen Papillomviren (HPV)1
  • Eine Studie hat belegt, dass trophon mehreren internationalen Normen für die hochwirksame Desinfektion entspricht2
  • Besserer Patientenschutz, da das Infektionsrisiko in Gesundheitseinrichtungen stark gesenkt wird
  • Automatisiertes, in sich geschlossenes System minimiert die Exposition von Patienten gegenüber Chemikalien

“Vor trophon nutzten wir verschiedene Methoden. Unter anderem weichten wir die Sonden in einer chemischen Lösung ein. Das war keine befriedigende Lösung, da wir nur einen Teil der Sonde desinfizieren konnten [den Schaft]. Mit dem trophon EPR bin ich in der Lage, meinen Patienten den besten Allround-Service zu bieten, einschließlich – und vor allem – der besten Desinfektionslösung für Sonden.”Dr Andrew Ngu, Direktor von East Melbourne Ultrasound, Victoria, Australien und President elect der International Society of Ultrasound in Obstetrics and Gynecology (ISUOG).

Humane Papillomviren (HPV) sind weitverbreitet. Ca. 79 Millionen Amerikaner sind derzeit mit einer Form des Virus infiziert.1

HPV sind extrem ansteckend und einige Hochrisiko-Typen können zu erheblichen gesundheitlichen Problemen führen. HPV ist weithin als Krebsursache bekannt. Praktisch alle Formen des Gebärmutterhalskrebses (über 99 %) werden von Hochrisiko-HPV-Typen verursacht.2

Viele Menschen wissen, dass es sich bei HPV um eine Geschlechtskrankheit handelt. Das Virus kann jedoch auch durch nicht sexuelle Kontakte übertragen werden, beispielsweise über Hautkontakt oder Schleim. Das heißt, dass HPV über Ultraschallsonden von einem auf einen anderen Patienten übertragen werden kann, wenn die Sonden nicht ausreichend desinfiziert werden.

HPV stellt ein großes klinisches Risiko sowie eine wirkliche Herausforderung für den Infektionsschutz dar.

trophon ist ein hochwirksames Desinfektionssystem, das krebserregende Hochrisiko-HPV-Typen nachweislich inaktiviert.3

  1. Centers for Disease Control and Prevention. Genital HPV Infection – Fact Sheet [Internet]. 2015 [updated 2015 Feb 23; cited 2015 Mar 31]. Available from: http://www.cdc.gov/STD/HPV/STDFact-HPV.htm.
  2. Watson M, Saraiya M, Ahmed F, et al. Using population-based cancer registry data to assess the burden of human papillomavirus-associated cancers in the United States: overview of methods. Cancer 2008; 113(10 Suppl):2841- 2854.
  3. Ryndock E, Robison R, Meyers C. 2015. Susceptibility of HPV16 and 18 to high level disinfectants indicated for semi-critical ultrasound probes. J Med Virol. Published online 13 Nov 2015. DOI 10.1002/jmv.24421.
Personal

trophon minimiert die Exposition von Personal gegenüber gefährlichen Chemikalien, Dämpfen und ausgetretenen Stoffen.

  • In sich geschlossenes System
  • Versiegelte Desinfektionskartuschen, die erst im Gerät geöffnet werden – keine Gefahr von Materialaustritt
  • Keine manuellen Teststreifen
  • Keine gefährlichen Dämpfe, d. h. keine zusätzlichen Kosten für spezielle Lüftungssysteme
  • Kann dazu beitragen, die Anforderungen an persönliche Schutzausrüstung (PSA) zu reduzieren, was Zeit und Geld spart

trophon bietet ein einzigartiges „in sich geschlossenes“ System für die Desinfektion von Ultraschallsonden..

Die Desinfektion findet in einer kompakten, verschlossenen Dekontaminierungskammer mithilfe einer versiegelten Desinfektionspatrone statt.

Der Bediener legt die Sonde einfach ein, schließt die Abdeckung und drückt auf den Startknopf.

Eine kleine, kontrollierte Menge eines durch Ultraschall aktivierten Wasserstoffperoxidnebels wird in die Kammer gegeben. Sonde und Griff werden komplett damit bedeckt. Dieser extrem feine, leistungsstarke Nebel inaktiviert Viren, Bakterien und Pilze in der Kammer, indem er mit ihren Zellen reagiert. Über die intelligente Steuereinheit von trophon können während des Vorgangs mithilfe von Sensoren die Temperatur, Nebelmenge und Flussraten überwacht werden – alles innerhalb des in sich geschlossenen Geräts.

Es ist kein Eingriff des Bedieners erforderlich, da ein automatisierter, validierbarer Prozess im Gerät abläuft. Manuelles Einweichen und das Mischen von Chemikalien erübrigen sich.

trophon minimiert die Exposition gegenüber gefährlichen Dämpfen. Wir sind stolz darauf, den zulässigen Expositionsgrenzen der Occupational Safety and Health Administration (OSHA) zu entsprechen (EH40/2005 Expositionsgrenzen am Arbeitsplatz).

Umwelt

trophon erzeugt umweltfreundliche Nebenprodukte (hauptsächlich Wasser und Sauerstoff), die leicht und sicher entsorgt werden können.

  • Ein patentiertes System spaltet den durch Ultraschall aktivierten NanoNebulant® -Wasserstoffperoxidnebel in Sauerstoff und Wasser auf
  • Die NanoNebulant-Kartuschen können recycelt und in normalen Abfallbehältern entsorgt warden
  • Über 70 % der trophon-Komponenten sind wiederverwertbar
  • Kleiner Auffangbehälter zur leichten Entsorgung des Nebenproduktes Wasser

VIELSEITIG

trophon vereinfacht die Einrichtung und Arbeitsabläufe und ist mit sehr vielen Sonden kompatibel

Die beste Technologie der Welt ist nicht viel wert, wenn sie schwer zu installieren, einzurichten und zu warten ist. Dank dem kompakten, in sich geschlossenen Design von trophon ist die hochwirksame Desinfektion praktisch überall möglich. Es ist keine komplexe Installation und kein Anschluss an die Wasserleitung erforderlich. trophon muss nur ans Stromnetz angeschlossen werden und ist schon einsatzbereit.

Installation

trophon lässt sich ganz leicht und an den unterschiedlichsten Orten installieren und ist auch für die patientennahe Nutzung geeignet.

  • Kompakt – passt in Untersuchungszimmer
  • Weder Waschbecken noch Wasserleitungen erforderlich – gesenkte Kosten
  • Drei Installationsoptionen: Wand, Arbeitsfläche oder Rollwagen
  • Eine spezielle Entlüftung ist nicht erforderlich
  • Keine offenen Chemikalien, die auslaufen können

trophon rationalisiert die Arbeitsabläufe in der Praxis, damit mehr Patienten behandelt und die Wirtschaftlichkeit gesteigert werden können.

Arbeitsabläufe

  • Vereinfachte Arbeitsabläufe für schnellere Resultate, ohne dabei Abstriche bei Sicherheit, Compliance oder Wirksamkeit zu machen
  • Automatisiertes, in sich geschlossenes Desinfektionssystem
  • Plug-and-Play-System in kompakter Größe für jeden Arbeitsablauf
  • Optimale Lösung für den patientennahen Einsatz
  • Weniger Zeit beim An- und Ablegen von PSA

Das geschlossene, automatisierte System von trophon rationalisiert die Abläufe in der Praxis, damit mehr Patienten behandelt und die Wirtschaftlichkeit gesteigert werden können.

Andere Methoden zur hochwirksamen Desinfektion umfassen manuelle, zeitaufwendige Verfahren, die eine Herausforderung für das Personal darstellen können. Sie erfordern umfangreiche persönliche Schutzausrüstung (PSA), separate Aufbereitungsbereiche mit Wasseranschluss sowie spezielle Belüftungssysteme. Sonden müssen hin- und hertransportiert werden, wodurch sich das Risiko von Schäden erhöht. Diese manuellen Verfahren sind zeitaufwendig und steigern das Fehlerrisiko. Zudem bestehen hier Gesundheitsrisiken für das Personal, insbesondere durch mögliche Expositionen gegenüber Chemikalien. Außerdem müssen die giftigen Chemikalien entsorgt werden, die beim Eintauchen zum Einsatz kommen.

Mit trophon ist das alles ganz einfach. Einfache Arbeitsabläufe senken die Desinfektionszeit, ohne dabei Abstriche bei Sicherheit, Compliance oder Wirksamkeit zu machen.

Kompatibilität

trophon ist für die Verwendung mit über 1.000 intrakavitären und externen Ultraschallsonden aller großen Hersteller zugelassen.

  • Umfangreiche Sondenkompatibilitätstests mit abschließender Hersteller-Genehmigung
  • Sie können ganz leicht prüfen, ob Ihre Sonde mit trophon kompatibel ist und damit desinfiziert werden darf.

EINFACH

trophon sorgt für eine automatisierte, einheitliche und schnelle Desinfektion von Ultraschallsonden

Leistungsstarke Technologie muss nicht kompliziert sein. Die beste Lösung sollte sich um die schwierigen Aufgaben kümmern, damit Sie das nicht tun müssen. trophon kann mit minimalem Training ganz leicht bedient werden. Neues Personal ist so in der Lage, Ihre Ultraschallsonden bei gleichbleibender Qualität hochwirksam zu desinfizieren. Das umfassende und trotzdem einfache Rückverfolgungssystem von trophon sorgt dafür, dass all Ihre Aufbereitungsaktivitäten dokumentiert werden – und Sie immer für Begehungen vorbereitet sind.

Automatisiert

trophon ist ein vollautomatisches System, das einfach zu bedienen ist und nur minimale Schulung oder Eingriffe während des Betriebs erfordert.

  • Display mit einfachen Arbeitsschritten
  • Die Starttaste ermöglicht einen Prozessstart mit nur einem Knopfdruck, damit sich Ihr Personal auf das Wesentliche konzentrieren kann
  • Die automatische Verifizierung des Zyklus durch Sensoren reduziert das Risiko menschlicher Fehler bei der Aufbereitung und beim Auswerten von Desinfektionsergebnissen
  • Durch den chemischen Indikator erübrigen sich Tests der empfohlenen Mindestkonzentration
  • In einer Studie wurde belegt, dass trophon ein leichtes und wirksames Desinfektionsverfahren ist. Die Implementierung dieser Lösung führte zu mehr Zufriedenheit bei Ultraschalldiagnostikern3

„Als klinische Lehrbeauftragte für eine Einrichtung mit mehreren Standorten suche ich immer nach Lösungen, um die Arbeitsabläufe zu optimieren, potenzielle Expositionen unserer Ultraschalldiagnostiker zu reduzieren sowie das Desinfektionsverfahren zu verbessern und so die bestmögliche Versorgung unserer Patienten zu sichern. Das trophon EPR ist bahnbrechend. Es bietet Ultraschallabteilungen das erste technologiebasierte Desinfektionsverfahren.”Candace Goldstein, Sonographer Educator, Scripps Clinic (part of Scripps Health), San Diego, Kalifornien, USA

Konsistent

trophon bietet eine konsistente hochwirksame Desinfektion, um die Einhaltung von Richtlinien und Zertifizierungsanforderungen zu maximieren.

  • Ein automatisiertes, validierbares Verfahren sorgt für eine einheitliche hochwirksame Desinfektion bei jedem Zyklus
  • Die Genauigkeit jedes hochwirksamen Desinfektionszyklus wird mit hochmoderner trophon-Sensorentechnologie und dem chemischen Indikator überwacht
  • Wichtige Prozessparameter werden für jeden hochwirksamen Desinfektionszyklus überprüft und erreicht
  • Entspricht führenden Empfehlungen für den Gesundheitsbereich
  • Mit dem optionalen Rückverfolgungssystem können Sie Prüf- und Akkreditierungsanforderungen erfüllen
Reproduzierbar

Mit einem Knopfdruck werden sowohl die Ultraschallsonde als auch der Griff hochwirksam desinfiziert.

  • Einfache Arbeitsabläufe für kürzere Desinfektionszeiten, ohne Abstriche bei Sicherheit, Compliance oder Wirksamkeit
  • Automatisierter 7-Minuten-Zyklus
  • Für die hochwirksame Desinfektion wird ein innovativer und schnell wirkender, durch Ultraschall aktivierter Wasserstoffperoxidnebel verwendet
  • Desinfektion von Griff und Sonde in einem Schritt
  • Keine Zeit für zusätzliche PSA und/oder den Sondentransport erforderlich
  • Der patientennahe Einsatz vereinfacht die Arbeitsabläufe noch weiter, es gibt keine „aktive Nettozeit“.
1. Ryndock E, Robison R, Meyers C. 2015. Susceptibility of HPV16 and 18 to high level disinfectants indicated for semi -critical ultrasound probes. J Med Virol. Published online 13 Nov 2015. DOI 10.1002/jmv.24421.

2. Vickery K, et al. Evaluation of an automated high-level disinfection technology for ultrasound transducers. J Infect Public Health (2013), http://dx.doi.org/10.1016/j.jiph.2013.09.008

3. trophon EPR is 510(k) cleared. Johnson et al., Evaluation of a Hydrogen Peroxide-Based System for High-Level Disinfection of Vaginal Ultrasound Probes, Journal of Ultrasound Medicine, 32:1799-804, 2013.

4. Rutala W., et. al, Guideline for Disinfection and Sterilization in Healthcare Facilities, 2008, Centers of Disease Control, 1-158, 2008.